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Radiologische Gemeinschaftspraxis
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zertifiziert bis 07/2016

Angiographie (DSA)

Was versteht man unter einer Angiographie?

Die Angiographie ist eine Röntgenuntersuchung, bei der mit Hilfe von Röntgen-Kontrastmitteln (arterielle) Gefäße sichtbar gemacht werden.

 

Wie funktioniert die Angiographie?

Bei der Angiographie wird dem Patienten Röntgen-Kontrastmittel in das entsprechende Gefäß gespritzt. Dadurch lassen sich Gefäße vom umgebenden Gewebe deutlich hervorheben. Kontrastmittel erhöhen die Dichte bestimmter Strukturen und machen sie damit besser sichtbar. Der Arzt kann das am Schwarzweiß-Kontrast auf dem Röntgenbild erkennen. Die Gefäße sind hier im Unterschied zur restlichen Umgebung auf dem Röntgenbild weiß (bedingt durch die Absorption der Röntgenstrahlung durch das Kontrastmittel).

 

Wann wird eine Angiographie angewandt?

Besteht Verdacht auf Gefäßverengungen, Gefäßverschlüsse oder Gefäßmissbildungen, kann der Arzt eine Angiographie veranlassen. Dadurch gewinnt er Aufschluss über die Art und Ausdehnung der Gefäßerkrankung.
Eine häufige angiographische Untersuchung ist u.a. die Arteriographie der Bein- und Beckengefäße zum Nachweis von Gefäßeinengungen z.B. bei Diabetikern.

 

Was ist im Vorfeld der Angiographie zu beachten?

Da bei dieser Untersuchung Röntgen-Kontrastmittel verwendet werden, darf der Patient nicht an einer Schilddrüsenüberfunktion leiden.
Der Arzt sollte auch wissen, ob Allergien gegen das Kontrastmittel bestehen.
Bei Nierenfunktionsstörungen oder Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) entscheidet der Arzt je nach Schweregrad der Erkrankung, ob eine Angiographie empfehlenswert ist.


Zudem muss vor einer Untersuchung der Gerinnungsstatus (= Gerinnungsfähigkeit des Blutes) kontrolliert werden. Medikamente, die die Gerinnungsfähigkeit vermindern, müssen evtl. in Absprache mit dem behandelnden Arzt vor der Untersuchung abgesetzt werden.

 

Wie wird die Angiographie durchgeführt?

Nach örtlicher Betäubung wird ein dünner Kunststoffschlauch (Katheter) in eine Arterie eingeführt (meist in der Leiste). Darüber wird dem Patienten ein Röntgenkontrastmittel in das Gefäß injiziert. Mittels Röntgendurchleuchtung wird das kontrastierte Gefäß auf dem Röntgenbildschirm sichtbar gemacht.

Welche Komplikationen können bei der Angiographie auftreten?

In seltenen Fällen kann es zu Blutungen, Blutergüssen, Gefäßverletzungen, Thrombosen (Blutpfropfbildung), Embolien (Gefäßverschluss durch eine abgeschwemmte Thrombose), allergischen Reaktionen gegen das Röntgen-Kontrastmittel oder zu einer Infektion kommen.

Welche anderen Untersuchungsmöglichkeiten gibt es?

Andere Verfahren zum Darstellen von Gefäßen sind die Sonographie (Ultraschall) und die kernspintomographische Angiographie (MRA). Je nach Fragestellung können in bestimmten Fällen diese Methoden an Stelle der Angiographie eingesetzt werden.

Kombiniertes Durchleuchtungs- und Angiographiegerät Praxis Ehingen