Leistungen


Nur Ehingen


Radiologische Gemeinschaftspraxis
Dr. med. W. Krück
Dr. med. K. Elsner
Dr. med. Dipl.-Phys. S. Thees
Dr. med. M.K. Tan-Rau

Gesundheitszentrum Ehingen
Spitalstraße 29
89584 Ehingen
Tel. 0 73 91-77 08-0
Fax 0 73 91-77 08-29
www.radiologie-ehingen.de

Zweigpraxis Gesundheitszentrum Blaubeuren
Ulmerstraße 26
89143 Blaubeuren
Tel. 0 73 44-95 24-0
Fax 0 73 44-95 24-29
www.radiologie-blaubeuren.de

zertifiziert bis 07/2016

Durchleuchtung

Was ist Durchleuchtung?

Eine Röntgen-Durchleuchtung ist die bildliche Darstellung unterschiedlicher Körperregionen und -gewebe mit Hilfe von Röntgenstrahlen. Die Röntgenstrahlen wurden 1895 von dem deutschen Physiker Wilhelm Konrad Röntgen bei einem seiner Experimente zufällig entdeckt.

 

Wie funktioniert eine Röntgen-Durchleuchtung?

Bei einer Röntgendurchleuchtung wird die aus dem Körper austretende Röntgenstrahlung, also die nicht absorbierte Strahlung, mit Hilfe einer Bildverstärker-Fernsehkette auf einem Fernsehmonitor als Bild dargestellt. Der Arzt kann auf diese Weise funktionelle Abläufe im Körper kontinuierlich auf dem Monitor beobachten.
Wichtige Bilder kann er dann digital speichern und auf einem Film dokumentieren.

 

Wozu dienen Kontrastmittel?

Durch Anwendung von Röntgen-Kontrastmitteln entstehen künstliche Kontraste auf dem Röntgenbild bzw. auf dem Fernsehmonitor. Mit Hilfe dieser Kontrastmittel lassen sich Hohlräume wie der Verdauungstrakt, aber auch Gefäße deutlich hervorheben und dadurch besser untersuchen. Kontrastmittel sind nötig, um die Dichte bestimmter Strukturen zu erhöhen und diese dadurch deutlich sichtbar zu machen. Dies wird dann auf dem Röntgenbild bzw. dem Fernsehmonitor als Schwarzweiß-Kontrast dargestellt. So ist z.B. ein mit Röntgen-Kontrastmittel gefüllter Magen im Unterschied zur restlichen Umgebung auf dem Röntgenbild oder Monitor weiß. Der weiße Kontrast kommt dadurch zustande, dass das Röntgen-Kontrastmittel die Röntgenstrahlung absorbiert.

 

Welche Organe werden typischerweise untersucht?

  • Venen (Phlebographie)
    Eine relative häufe Untersuchung ist die Darstellung der tiefen Beinvenen zum Ausschluss einer Thrombose (Blutgerinnsel) oder zur Vorbereitung einer Varizen-Operation.
    Auch im Arm-Schulter-Bereich kann es notwendig sein, eine Thrombose auszuschließen.
  • Dickdarm (Kolon-Kontrasteinlauf)
    Wenn eine Dickdarmspiegelung nicht durchführbar ist, kann die Dickdarmwand nach einem Einlauf mit bariumhaltigem Kontrastmittel und Gabe von etwas Luft dargestellt werden, um z. B. Entzündungen oder Tumoren auszuschließen. Um die Darmwand zu entspannen, wird vor der Luftgabe ein Medikament gegeben, was die Fahrtüchtigkeit für einige Zeit etwas einschränken kann (Anpassung vom Nah- zum Fernsehen).
  • Speiseröhre (Oesophagographie)
    Der Patient trinkt Kontrastmittel und bei der Passage durch die Speiseröhre werden Bilder gemacht, um zum Beispiel ein Divertikel (Aussackung der Wand) oder einen Tumor auszuschließen.
  • Magen und Zwölffingerdarm (MDP = Magen-Duodenal-Passage)
    Auch hier trinkt der Patient bariumhaltiges Kontrastmittel, der Magen wird mit der Gabe eines Medikamentes entspannt und dann gibt es eine Portion Brausepulver, welches den Magen entfaltet. Der Arzt kann dann die Oberfläche des Magens und des Zwölffingerdarms (= Darmabschnitt hinter dem Magen) darstellen.
  • Dünndarm (Dünndarmpassage)
    Nach Gabe von Kontrastmittel kann unter Durchleuchtung der Dünndarm in seinen verschiedenen Abschnitten dargestellt werden. Die Untersuchung kann auch nach dem Legen einer Sonde über die Speiseröhre in den Zwölffingerdarm durchgeführt werden (darüber wird dann Kontrastmittel und später Zelluloselösung gegeben).
  • Durchleuchtung des Brustkorbs bzw. der Lungen
    Hier kann z. B. die Beweglichkeit der Zwerchfelle geprüft werden. Auch eine Abklärung bestimmter unklarer Lungenbefunde ist möglich.

 

Die Röntgendurchleuchtung kommt auch bei Operationen zum Einsatz. Dabei kann der Arzt beurteilen, ob ein Herzschrittmacher richtig positioniert oder ob eine Schraube optimal im Knochen angebracht ist